Über mich

Hinter schulischen Schwierigkeiten steckt oft mehr als eine Wissenslücke. Manchmal fehlt eine passende Lernstrategie. Manchmal sind es Prüfungsangst, Überforderung, Schulfrust oder negative Erfahrungen, die Tag für Tag, Klassenarbeit für Klassenarbeit verstärkt werden. - Und manchmal braucht ein Kind zunächst „nur“ jemanden, der genau hinsieht, zuhört und gemeinsam mit ihm herausfindet, was es gerade wirklich benötigt.
Lernschwierigkeiten betreffen dabei selten nur das Kind. Auch Eltern erleben häufig Unsicherheit, Sorge und wiederkehrende Konflikte rund um Hausaufgaben, Motivation und schulische Leistungen. Konflikte, durch die das ganze Familiensystem in’s Wanken geraten kann und keine Ruhe mehr einkehren kann. Deswegen unterstütze ich in der Elternberatung auch Sie dabei, das Verhalten und die Bedürfnisse ihres Kindes besser zu verstehen, belastende Dynamiken zu erkennen und einen Umgang mit schulischen Herausforderungen zu finden, der sowohl das Kind als auch die Familie entlastet. Nicht, weil ich „Expertin“ für ihr Kind bin, sondern weil es oft eine neutrale Sicht von Außen braucht, um Gefühle, Situationen und Dynamiken, die sich über lange Zeit etabliert haben und negative Konsequenzen mit sich bringen, wieder erkennen zu können.
Bei MH Learning verbinde ich deshalb fachliches Lernen mit Lerncoaching, Persönlichkeitsstärkung und einer vertrauensvollen Begleitung der Eltern. Gemeinsam schaffen wir Bedingungen, unter denen sich Kinder sicher und mit einer positiven Grundeinstellung sich selbst gegenüber entwickeln können – ohne dass Eltern sich allein verantwortlich, hilflos oder ständig unter Druck fühlen.
Lernen gelingt dort, wo Kinder sich gesehen fühlen, Fehler machen dürfen und wieder an sich selbst glauben – und wo Eltern individuelle Orientierung, Verständnis und konkrete Unterstützung für ihre jeweilige Situation erfahren. Nur dann greifen zwei Systeme ineinander, die wir im schulischen Lernprozess nicht voneinander getrennt betrachten sollten.
Hallo - ich bin Maxi, Gründerin und Herz von MH Learning. Als leidenschaftliche Lernbegleiterin unterstütze ich Kinder und Jugendliche dabei, fachliche Unsicherheiten zu überwinden, Lernblockaden zu lösen und wieder mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Dabei geht es mir nicht nur um bessere Noten oder die nächste Klassenarbeit. Ich möchte Kindern zeigen, dass Lernen weder mit ständigem Druck noch mit dem Gefühl verbunden sein muss, nicht gut genug zu sein.
Weil hinter jeder Unsicherheit Potenzial steckt
Wertschätzung
Jedes Kind ist einzigartig und verdient es, gesehen und ernst genommen zu werden.

Individuelle Förderung
Ich passe meine Methoden an die Bedürfnisse jedes Kindes an - nicht umgekehrt.
Was meine Arbeit trägt
Vertrauen
In einer sicheren Atmosphäre entstehen Mut, Motivation und echte Entwicklung.
Nachhaltigkeit
Ich vermittle Strategien, die weit über die Schulzeit hinaus wirken und stärken.
My journey ...
Ein Titel auf dem Papier ist gut -die Reise dorthin und das, was man daraus macht und wie man sein Wissen lebt, ist besser. Mein Werdegang ist kein gerader Strich, sondern eine Sammlung aus Meilensteinen, Erkenntnissen und Weiterbildungen. Denn Leben lässt sich nicht in ein einziges Schema pressen.
Betriebswirtschaftslehre (FH)
Auch wenn ich dieses Studium nicht beendet habe, war es eine extrem wertvolle Lektion. Es hat mir nicht nur ein grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche Abläufe mitgegeben, sondern mich vor allem gelehrt, mutig Entscheidungen zu hinterfragen und den eigenen, richtigen Weg einzuschlagen - trotz äußerer Erwartungshaltungen, die mich anders geleitet hätten.
Mein persönliches Learning: Äußere Erwartungen zu erfüllen ist leicht – den eigenen Werten treu zu bleiben erfordert Mut. Authentizität und die innere Überzeugung sind essentiell für deinen Erfolg.
Gymnasiallehramt (Univ., Bayern)
- Englisch und Französisch
Dieses Studium war mein absoluter Traum - seit meiner Kindheit. Den Mut, meinen eigenen Weg zu gehen, hatte ich nicht von Beginn an. Aber manchmal ist der Umweg nicht der falsche Weg, sondern genau der, der uns die entscheidenden Werkezuge an die Hand gibt.
Auch wenn ich finde, dass das Studium immer noch viel zu theoretisch aufgebaut ist und vor allem Fachwissen vermittelt, habe ich wertvolle Lektionen lernen dürfen, die mein Leben extrem bereichert haben und für die ich unglaublich dankbar bin.
Sprachen sind für mich Brücken – und die Pädagogik ist das Werkzeug, mit dem ich heute Wissen strukturiert und einfühlsam vermittle.
Mein akademisches Fundament
Meine Zusatzqualifikationen & Spezialisierungen
Entspannungstrainerin für Kinder & Jugendliche
Fokus: Stressregulation, Achtsamkeit & mentale Stärkung.
Mein Learning: Wie wichtig es ist, schon früh Werkzeuge an die Hand zu bekommen, um mit Druck und Reizüberflutung gesund umzugehen. Und ja: Auch, wie schwierig es sein kann, es im Alltag umzusetzen.
Gewaltpräventions- & Anti-Mobbing-Trainerin
Fokus: Zivilcourage, Konfliktlösung & gestärktes Miteinander.
Mein Learning: Seine eigenen Grenzen zu kennen, klare Grenzen (durch - gewaltfreie- Kommunikation) zu setzen und Konflikte nicht zu scheuen, sondern konstruktiv aufzulösen. Ein "Ja" zu sich selbst ist eben manchmal auch ein "nein" gegenüber Anderen.
Group Fitness Instructor (BBP & Body Workout)
Fokus: Körperliches Wohlbefinden, Energie & Ausgleich.
Mein Learning: Mentaler und körperlicher Ausgleich gehören unrennbar zusammen – Bewegung verändert die Haltung, innen wie außen. Diese Weiterbildung hat mir früh klar gemacht: Lernen ist ein ganzheitlicher Prozess, über den wir eigentlich viel zu wenig wissen. Das wollte und will ich ändern.
systemische Familien- und Elternberaterin (SCGD)
Fokus: Beziehungsdynamiken verstehen, Ressourcen aktivieren & nachhaltige Lösungen im Familiensystem finden.
Mein Learning: Niemand agiert isoliert – Probleme entstehen oft im Zusammenspiel von Umfeld, Rolle und Dynamik. Der systemische Blick hilft, nicht nur Symptome zu behandeln - so wie es oft in "klassischer" Nachhilfe passiert-, sondern echte, nachhaltige Klarheit und Erleichterung für das gesamte (Familien-)Gefüge zu schaffen. Stichwort: nachhaltige Entwicklung
Integrative Lerntherapeutin
Fokus: Individuelle Lernförderung, Überwindung von Lernblockaden, Arten von Lernhürden (u.a. ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie) & Verknüpfung von Pädagogik, Psychologie und Fachdidaktik.
Mein Learning: Lernen gelingt nur ohne Druck und Versagensängste. Indem man emotionale, soziale und fachliche Faktoren zusammendenkt, verwandeln sich Frustration und Blockaden wieder in echte Freude am eigenen Lern- und Entwicklungsprozess. Eine Lösung für alle anzuwenden, führt selten zu Erfolg.
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Fokus: Fundiertes Verständnis psychischer Krankheitsbilder, wissenschaftlich fundierte Therapiemethoden & professionelle Gesprächsführung.
Mein Learning: Hinter jedem Verhalten und jeder Blockade steckt eine persönliche Geschichte. Diese Qualifikation schärft meinen Blick für tiefere psychologische Zusammenhänge und gibt mir das Rüstzeug an die Hand, um Räume für echte emotionale Entlastung und nachhaltige Veränderung zu schaffen.
Ich habe nicht jeden Weg so geplant, aber jeden Weg genutzt. Im Nachhinein waren es genau die Umwege, die mir das gegeben haben, was mich heute ausmacht.
(in progress)
Transparenz ist mir wichtig!
Jede Weiterbildung, die ich absolviert habe, habe ich aus persönlicher Überzeugung ausgewählt. Entscheidend waren für mich nicht möglichst viele Zertifikate oder klangvolle Bezeichnungen, sondern die fachliche Qualität, die pädagogische Haltung, die wissenschaftliche Fundierung der Inhalte und die Menschen, die diese Konzepte vermitteln.
Transparenz ist mir wichtig. Deshalb weise ich darauf hin, dass einige der im Bildungsbereich verwendeten Berufs- und Weiterbildungsbezeichnungen – beispielsweise im Bereich Lerncoaching oder Lerntherapie – rechtlich nicht geschützt sind. Auch nicht jede hochwertige Weiterbildung schließt mit einer staatlich anerkannten Zertifizierung ab.
Ich habe mich bewusst für Ausbildungen entschieden, deren Qualität mich inhaltlich überzeugt hat
– unabhängig davon, ob sie mit einer offiziell anerkannten Zertifizierung verbunden sind. Für mich steht nicht der Titel im Mittelpunkt, sondern die Kompetenz, die daraus entsteht, und der Nutzen für die Kinder, Jugendlichen und Familien, die ich begleite.
Fortbildung bedeutet für mich nicht, möglichst viele Bezeichnungen zu sammeln. Entscheidend ist, Methoden fachlich verantwortungsvoll einzuordnen und nur dort einzusetzen, wo sie für ein Kind tatsächlich hilfreich und angemessen sind.
Meine Angebote sind pädagogisch und lernbegleitend ausgerichtet. Sie ersetzen keine psychotherapeutische, medizinische oder heilkundliche Diagnostik und Behandlung.
Wenn ich den Eindruck gewinne, dass ein Kind Unterstützung benötigt, die außerhalb meines fachlichen Tätigkeitsbereichs liegt, spreche ich dies offen mit den Eltern an und empfehle gegebenenfalls die Abklärung durch entsprechend qualifizierte Fachstellen.
Warum es MH Learning gibt
Die Idee zu MH Learning ist nicht an einem einzigen Tag entstanden. Sie hat sich aus vielen Begegnungen, Erfahrungen und Beobachtungen entwickelt.
In meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen habe ich immer wieder erlebt, dass schulische Schwierigkeiten viel zu schnell auf mangelnde Anstrengung zurückgeführt werden. Ein Kind sei unmotiviert, unkonzentriert, zu bequem oder müsse einfach mehr üben. Doch wenn man genauer hinsieht, zeigt sich häufig ein ganz anderes Bild.
Viele Kinder bemühen sich bereits sehr. Sie erleben dennoch immer wieder, dass ihre Anstrengung nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Manche verlieren dadurch nach und nach den Glauben an sich selbst. Andere vermeiden bestimmte Aufgaben, reagieren gereizt oder ziehen sich zurück. Was von außen wie fehlende Motivation aussieht, ist dann häufig ein Schutz vor weiterem Misserfolg.
Auch Eltern geraten in solchen Situationen unter Druck. Sie möchten helfen, wissen aber oft nicht mehr, wie. Aus Unterstützung werden Erinnerungen, aus Erinnerungen werden Diskussionen und irgendwann bestimmen Hausaufgaben, Lernzeiten und Noten einen großen Teil des Familienalltags. Dabei wünschen sich Eltern meist nichts mehr, als ihr Kind wieder unbeschwert und selbstbewusst zu erleben.
Als Mutter kenne ich auch die andere Seite: die Verantwortung, die Sorge und den Wunsch, das eigene Kind bestmöglich zu begleiten – und gleichzeitig die Unsicherheit, ob man gerade zu viel fordert, zu wenig unterstützt oder an der entscheidenden Stelle nicht weiterweiß.
Ich weiß außerdem, wie herausfordernd es sein kann, Lernen, Familie, Erwartungen und den ganz normalen Alltag miteinander zu vereinbaren. Kinder brauchen keine perfekten Erwachsenen an ihrer Seite. Sie brauchen Menschen, die bereit sind hinzusehen, zuzuhören und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen.
Genau daraus ist MH Learning entstanden. - Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Kinder nicht auf ihre Noten, Defizite oder Diagnosen reduziert werden. Einen Ort, an dem fachliches Lernen und persönliche Entwicklung zusammengehören. Und einen Ort, an dem auch Eltern mit ihren Fragen, Sorgen und Unsicherheiten ernst genommen werden.
MH Learning steht deshalb für eine Begleitung, die das Kind als ganzen Menschen betrachtet. Wir arbeiten an fachlichen Grundlagen, Lernstrategien und schulischen Anforderungen – aber ebenso an Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, Stressbewältigung und einem gesünderen Umgang mit Fehlern.
Mein Ziel ist nicht, dass Kinder dauerhaft auf meine Unterstützung angewiesen bleiben. Ich möchte ihnen helfen, ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen, passende Strategien zu entwickeln und Schritt für Schritt wieder sagen zu können: Ich kann das vielleicht noch nicht. Aber das ist okay. Ich kann ja schließlich lernen, wie es geht.
Mein Bild vom Lernen
Lernen ist für mich kein geradliniger Weg. Es besteht nicht nur aus Erklären, Üben und Abfragen. Lernen bedeutet auch, auszuprobieren, Fehler zu machen, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu entdecken und manchmal einen Schritt zurückzugehen, bevor es weitergeht.
Kinder lernen besonders gut, wenn sie sich sicher fühlen und den Mut haben, etwas noch nicht zu können. Wer ständig Angst vor Fehlern, schlechten Noten oder Enttäuschungen hat, kann seine Fähigkeiten oft nicht komplett unter Beweis stellen und "blockiert". Deshalb möchte ich Kindern eine andere Erfahrung ermöglichen:
Nichtkönnen → Üben → Fehler → Verstehen → Können
und nicht
Nichtkönnen → Vergleich → Selbstzweifel → Vermeidung
Fehler sind für mich kein Beweis für mangelnde Begabung. Sie zeigen, an welcher Stelle Verständnis fehlt, eine Strategie noch nicht funktioniert oder mehr Zeit benötigt wird. Richtig betrachtet sind Fehler wertvolle Hinweise für den weiteren Lernweg - auch wenn diese Einstellung leider zu oft nicht zum "allgemein üblichen" Lernbild passt.
Gleichzeitig glaube ich nicht, dass Lernen immer leicht sein muss. Kinder dürfen und müssen zugunsten ihrer eigenen Entwicklung gefordert werden. Sie dürfen sich anstrengen und erleben, dass Fortschritt manchmal Geduld braucht. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied zwischen Herausforderung und dauerhafter Überforderung.
Ich habe es mir daher zum Ziel gemacht, Anforderungen so zu gestalten, dass ein Kind daran wachsen kann: mit passenden Schritten, verständlichen Erklärungen und der Erfahrung, selbst etwas bewirken zu können und tatsächlich Teil des eigenen Lernprozesses zu sein, in dem sie noch zu oft wie unbeteiligte Dritte zwischen Anforderungen, (Zeit-)druck und den Erwartungen anderer hin und her geschubst werden.
So arbeite ich
Jedes Kind bringt eigene Erfahrungen, Stärken, Bedürfnisse und Herausforderungen mit. Deshalb gibt es bei MH Learning kein starres Programm, das für alle gleichermaßen angewendet wird.
Zu Beginn schauen wir gemeinsam darauf, wo das Kind gerade steht. Dabei berücksichtige ich nicht nur fachliche Lücken, sondern auch Lernverhalten, Motivation, Selbstvertrauen, Konzentration und die aktuelle Belastungssituation.
Je nach Bedarf können verschiedene Bereiche miteinander verbunden werden:
Fachliches Lernen
Wir schließen Wissenslücken, wiederholen wichtige Grundlagen und erarbeiten neue Inhalte verständlich und strukturiert. Dabei geht es nicht nur darum, eine Aufgabe richtig zu lösen. Das Kind soll Zusammenhänge verstehen und das Gelernte zunehmend selbstständig anwenden können.
Lernstrategien und Selbstständigkeit
Kinder lernen, Aufgaben sinnvoll zu strukturieren, Arbeitsaufträge zu verstehen, Lernzeiten zu planen und passende Methoden für sich zu finden. Ziel ist es, dass sie ihren Lernprozess zunehmend selbst steuern und weniger von ständiger Unterstützung abhängig sind.
Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
Viele Kinder nehmen ihre Fehler sehr deutlich wahr, übersehen aber ihre Fortschritte. - Ein Erbe unserer Leistungsgesellschaft. Deshalb machen wir gemeinsam sichtbar, was bereits "schon da ist" und was bereits gelingt. Kinder sollen erfahren, dass ihre eigenen Entscheidungen, Strategien und Anstrengungen etwas verändern können und sie nicht immer auf Hilfe von Außen angewiesen sind.
Resilienz
Resilienz bedeutet für mich nicht, dass Kinder jede Belastung aushalten oder immer stark sein müssen. Vielmehr geht es darum, Rückschläge bewältigen zu können, Unterstützung anzunehmen und nach schwierigen Erfahrungen wieder handlungsfähig zu werden.
Wir arbeiten deshalb unter anderem an einem konstruktiven Umgang mit Fehlern, realistischen Gedanken, hilfreichen inneren Sätzen und der Fähigkeit, auch nach einem Misserfolg einen nächsten Schritt zu finden. Denn Misserfolge sind Teil unserer Erfahrungswelt und sollten sie auch bleiben. Wir arbeiten keinswegs daran, Misserfolge auszumerzen und die Abwesenheit von Misserfolg als Erfolg zu werten.
Stressbewältigung
Schulischer Stress kann sich sehr unterschiedlich zeigen: durch Bauchschmerzen, Schlafprobleme, Gereiztheit, Vermeidungsverhalten, Konzentrationsschwierigkeiten oder große Angst vor Prüfungssituationen.
Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, wodurch der Stress entsteht und was Ihrem Kind helfen kann. Dazu können eine bessere Vorbereitung, überschaubare Lernschritte, veränderte Routinen, hilfreiche Gedanken und innere Überzeugungen oder kleine Strategien für akute Belastungssituationen gehören.
Entspannung und Selbstregulation
Kurze Atemübungen, Bewegung, Wahrnehmungsübungen, Fantasiereisen oder bewusst eingeplante Ruhephasen können Kindern helfen, Anspannung wahrzunehmen und wieder herunterzufahren. In unsere Lernkultur scheint Entspannung oftmals nicht hineinzupassen, weshalb wir Lernen und Entspannung oft als unvereinbare Begriffpaare wahrnehmen.
Solche Übungen setze ich behutsam, altersgerecht und passend zur jeweiligen Situation ein. Kein Kind muss eine Methode durchführen, mit der es sich unwohl fühlt. Gemeinsam finden wir heraus, was tatsächlich als hilfreich erlebt wird.
Elternbegleitung
Kinder entwickeln sich nicht losgelöst von ihrem familiären und schulischen Umfeld. Deshalb beziehe ich Eltern dort ein, wo es sinnvoll, hilfreich und notwendig ist.
Dabei geht es nicht um Schuld oder Bewertung, sondern um gemeinsames Verstehen: Was benötigt unser Kind? Welche Unterstützung ist hilfreich? Wo entsteht möglicherweise unbeabsichtigt zusätzlicher Druck? Und wie können Lernen und Hausaufgaben zu Hause wieder ruhiger gestaltet werden?
Kinder stärken heißt auch, Eltern einzubeziehen
Wenn ein Kind schulische Schwierigkeiten hat, betrifft das häufig die ganze Familie. Eltern machen sich Sorgen, möchten helfen und geraten dabei manchmal selbst an ihre Grenzen.
Ich betrachte Eltern deshalb nicht nur als Begleitpersonen am Rand. Sie kennen ihr Kind, seine Geschichte und seinen Alltag besonders gut. Diese Perspektive ist für meine Arbeit wertvoll.
In Elterngesprächen können wir unter anderem besprechen:
-
wie Motivation entstehen kann, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen,
-
wie Eltern auf schlechte Noten oder Fehler reagieren können,
-
welche Routinen den Familienalltag entlasten,
-
wie viel Unterstützung sinnvoll ist,
-
wie Selbstständigkeit schrittweise gefördert werden kann,
-
wie sich Prüfungs- und Schulstress bemerkbar machen,
-
wie Konflikte rund um Hausaufgaben und Lernzeiten reduziert werden können.
Dabei geht es nicht darum, Eltern zu bewerten oder ihnen allgemeingültige Erziehungsratschläge zu geben. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen, die zum Kind und zur jeweiligen Familie passen.
Eltern müssen bei MH Learning ebenfalls nicht perfekt sein. Sie dürfen Fragen haben, unsicher sein und offen sagen, wenn eine Situation zu Hause gerade schwierig ist.
Was Kinder bei mir nicht müssen
Kinder müssen bei mir nicht perfekt sein.
Sie müssen nicht immer motiviert ankommen.
Sie müssen nicht sofort Vertrauen haben und auch nicht so tun, als würde ihnen Schule gerade leichtfallen.
Sie dürfen erschöpft, unsicher, frustriert oder genervt sein.
Sie dürfen mir anvertrauen, dass es in ihrem Leben gerade wichtigere Dinge gibt als Schule, Hausaufgaben und Lernen. Dinge, die ihre Energie nehmen und ihre Gedanken in Beschlag nehmen.
Sie dürfen sagen, dass sie etwas nicht verstehen, "keinen Plan" oder Angst vor einer Aufgabe haben.
Gleichzeitig traue ich Kindern etwas zu. Ich nehme ihnen nicht jede Schwierigkeit ab, sondern begleite sie dabei, eigene Lösungen zu entwickeln und Herausforderungen in bewältigbaren Schritten anzugehen. Oft wissen meine Coachies nicht, zu was sie fähig sind.
Bei MH Learning müssen Kinder nicht beweisen, dass sie Unterstützung verdienen. Sie dürfen zunächst einfach so ankommen, wie sie gerade sind. Alles andere wäre für mich "am Leben vorbei", denn wir müssen immer mit dem derzeitigen Status Quo an unsere Herausforderungen herantreten. Nur selten gibt uns das Leben die Chance, perfekt vorbereitet zu sein.
Ich glaube bei MH Learning daher an Lernen mit Vertrauen statt Druck, an persönliche Entwicklung statt unpersönliche Perfektion, an nachhaltige Veränderungen statt kurzfristiger Erfolge.
Ich glaube nicht daran, Kinder an starre Lernwege anzupassen. Ich möchte Lernwege finden, die zum Kind passen.
Mein Ziel ist daher nicht nur bessere Leistungen, sondern junge Menschen, die mit Vertrauen in sich selbst und ihre eigenen Fähigkeiten lernen und wachsen. Jeden Tag.
Und wer bin ich außerhalb von MH Learning?
Neben meiner Arbeit bin ich selbst Mutter. Das hat meinen Blick auf Kinder, Familien und die vielen Anforderungen des Alltags noch einmal verändert.
Ich weiß, wie groß der Wunsch sein kann, alles richtig zu machen – und wie schwer es gleichzeitig ist, den Bedürfnissen des Kindes, äußeren Erwartungen, beruflichen Aufgaben und den eigenen Kräften gerecht zu werden. Einer der Gründe, warum ich in meinen Lernbegleitungen und Coachings nie erwarte, was ich selbst nicht liefern kann: immer 100%. Wir sind Menschen, auch wenn wir manchmal Energie aus uns herausholen können, die Maschinen gleicht. Realistisch ist für mich, aber immer mit dem zu arbeiten, was man als Mensch in der jeweiligen Situation gerade geben kann.
Auch mein eigener Bildungsweg war keineswegs immer leicht oder geradlinig. Ich war nie die klassische Einserschülerin und habe selbst Nachhilfe in Anspruch genommen. Mein Schulleben war lange Zeit von Verlust- und Versagensängsten, Unsicherheit und unzähligen Tränen geprägt. Besonders tief saß lange der Gedanke, nicht genug zu sein – nicht gut genug, nicht leistungsstark und nicht erfolgreich genug, versagt zu haben, weil ich nicht unter den Klassenbesten lag. Diese Überzeugungen begleiteten mich bis in mein frühes Erwachsenenleben. Sie zu erkennen, zu hinterfragen und nach und nach zu verändern, war ein intensiver persönlicher Prozess.
Dabei ist mir wichtig zu sagen: Diese Erfahrungen sind kein Vorwurf an meine Mutter. Im Gegenteil. Sie hat immer alles dafür getan, mich zu unterstützen und mir Möglichkeiten zu eröffnen. Gleichzeitig hat sie mir etwas sehr Wertvolles mitgegeben: Erfolg besitzt keine einheitliche Definition. Er lässt sich nicht für alle Menschen an denselben Noten, Abschlüssen oder Lebenswegen messen. Erfolg ist eine der persönlichsten und subjektivsten Größen in unserem Leben.
Heute weiß ich, dass ein Bildungsweg nicht weniger wertvoll ist, nur weil er von Umwegen, Zweifeln oder Unterstützung begleitet wurde. Vielleicht kann ich gerade deshalb so gut nachempfinden, was in Kindern vorgeht, die sich mit anderen vergleichen, an ihren eigenen Fähigkeiten zweifeln oder glauben, den Erwartungen nicht zu genügen. Ich kenne nicht nur die pädagogische Perspektive, sondern auch das Gefühl, selbst auf Unterstützung angewiesen zu sein.
Zu meiner Familie gehört auch mein Hund Milo aus dem Tierschutz. Das Zusammenleben mit ihm ist mit viel Freude, war aber auch mit einigen Herausforderungen verbunden. Seine ungewisse Vorgeschichte, seine Unsicherheiten und seine individuellen Bedürfnisse haben mir noch einmal auf eine ganz andere Weise gezeigt, wie wichtig Geduld, Verlässlichkeit und genaues Hinsehen sind. Vertrauen lässt sich nicht erzwingen. Es entsteht durch Sicherheit, Verständnis und viele kleine, positive Erfahrungen, für die man immer wieder den Mut aufbringen muss.
Ich interessiere mich für Sprache, Bildung, persönliche Entwicklung und die Frage, wie Kinder auf eine Welt vorbereitet werden können, die ihnen zunehmend viel abverlangt und die sich so radikal schnell verändert, dass oft nichts mehr beständig zu sein scheint. (Und ja, diese Fage lässt mich oft genug verzweifeln.) Dabei geht es mir nicht um ständige Selbstoptimierung. Kinder müssen (und sollen) nicht immer leistungsfähiger werden. - Damit würden wir uns als Erziehungsverantwortliche einreihen in die ohnehin schon fast überall allgegenwärtigen Erwartungen unserer Leistungsgesellschaft.
Unsere Kinder sollen lernen, sich selbst zu verstehen, eigene Grenzen wahrzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.
Besonders berühren mich die kleinen Wendepunkte: wenn ein Kind sich zum ersten Mal wieder meldet, eine schwierige Aufgabe selbst beginnt oder plötzlich sagt: „Ich dachte immer, ich kann das nicht.“ oder "Ach so geht das. So hat mir das nie jemand erklärt. So verstehe ich es." - Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel sich verändern kann, wenn aus einem leisen „Ich bin nicht gut genug“ langsam ein zuversichtliches „Ich darf meinen eigenen Weg gehen“ wird.
Genau für diese Momente gibt es MH Learning und dafür brenne ich.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie von Herzen genau diese Momente.
Lassen Sie uns gemeinsam einen neuen, Ihren neuen Weg einschlagen.